Fassadendämmung in Deutschland: Markt im Sinkflug, Förderung halbiert, Brandschutz unter Druck
Der WDVS-Absatz hat 2024 mit rund 28 Millionen Quadratmetern einen historischen Tiefstand erreicht. Zwischen schrumpfender Sanierungsquote, einer auf 15 Prozent gestutzten BEG-Förderung und der unverändert harten Brandschutz-Debatte um EPS sucht das Malerhandwerk nach Orientierung.
Die Fassadendämmung mit Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) ist das Brot-und-Butter-Geschäft vieler Fassaden- und Malerbetriebe — und sie steckt in der tiefsten Krise seit Einführung der Systeme. 2024 fiel der Absatz nach Daten des Verbands für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM) auf rund 28 Millionen Quadratmeter und damit erstmals deutlich unter die 30-Millionen-Marke. Gleichzeitig ist die energetische Sanierungsquote im Wohngebäudebestand auf 0,67 Prozent abgesackt — weit entfernt von dem, was für Klimaneutralität 2045 nötig wäre. Dieser Report ordnet Marktzahlen, Dämmstoff-Mix, Förderkulisse und die Brandschutz-Auflagen für das deutsche Handwerk ein.
Dieser Branchenreport (6 Kapitel) analysiert Markt, Recht, Förderung, Technik und Praxis — mit 9 belegten Quellen.