Die Dämmstoffdicke ist ein zentraler Planungsparameter im Wärmedämmverbundsystem. Sie wird auf Basis des geforderten U-Werts, der Wärmeleitfähigkeit des gewählten Dämmstoffs sowie der vorhandenen Wandkonstruktion berechnet. Gängige Dicken liegen heute zwischen 100 und 200 mm, bei Sanierungsprojekten mit Niedrigenergiestandard auch darüber. Zu geringe Dämmstoffdicken führen zu unzureichendem Wärmeschutz und können Schimmelrisiken durch Taupunktverschiebung erhöhen. Zu große Dicken können hingegen statische und befestigungstechnische Anforderungen an Dübel und Kleber erhöhen. Die Wahl der richtigen Dämmstoffdicke ist Teil der Energieberatung und liegt in der Verantwortung des Planers.